Wie in der Überschrift bereits zu lesen: Ich hatte Probleme mit meinen Pylons, dass diese immer wieder beim Laden mit der einzelnen Zellspannung die 3,6V Marke überschritten haben. Natürlich mit Gehupe und Fehlermeldungen via Mail und in der App. Interessanterweise passierte das immer, wenn ein paar Tage der Akku nicht voll geladen (balanciert) wurde….
Das manuelle Balancieren mit einem Labornetzteil und stunden bzw. tagelangem Laden hab ich bereits hinter mir, ohne nennenswerten und bleibenden Erfolg.
Als Ursache nenne ich meines Erachtens den zu geringen Balancierstrom von – wenn überhaupt 50mA, und dass der Balancer eine Differenzspannung zu den einzelnen Zellen in einem solchen Batteriemodul (US-3000C) von 30mV !!! zulässt.
Insbesondere der zu hohe Ladestrom bis fast Ladeende, der durch das BMS der Pylontech Akkus der Victron Steuerung als Sollwert zur Verfügung stellt, ist viel zu hoch.
Das begrenzen der max. Ladespannung auf 51,9 – 52 V (Akku ist ein 15S2P) im Cerbo GX (DVCC) brachte nur eine kleine linderung. (52V / 15Z = 3,4666 V)
Meine Lösung:
Im Cerbo GX das große Image bzw. Update einspielen mit Node Red.
Dort zusätzlich die Nodes:
– Victron Energy
– Dashboard (wer es will)
– Calculator
installieren.
Dann eine Logik aufbauen, die nach SoC des Akku- Packs und eventuell der Node max. ZellVoltage – den Ladestrom beim restlichen Vollladen schon etwas früher begrenzt, als das BMS es vorgibt.
Ziel ist, die letzte Hundert Wattstunde mit stark gedrosseltem Ladestrom zu beenden.
Die Versuche, dies über das DVCC händisch zu erledigen, waren vielversprechend.
Ich bringe hier jetzt keine Step – By – Step Anleitung, wie man das im Node Red umsetzt, aber das war und ist auch nicht mein Ziel.
Die Idee, dies zu tun und mit Boardmitteln umzusetzen, steht hier im Vordergrund.
Ich stell hier mal nen Screenshot ein, wie die Logik bei mir gerade aussieht – aktuell nur über SoC geregelt – Zellspannung noch unbeachtet – wird aber noch implementiert.

Bestimmt gibt es hierfür noch bessere Vorschläge, Programmierungen und was weis ich noch alles – bei mir hat es geholfen und seitdem keine Alert wegen Overvoltage an den Akkupacks mehr gesehen – nichtmal andeutungsweise im VRM- Portal ( Min-Max Cell- Voltage)

So hat es bei den Alarmen ausgesehen –
und so nach modifizierung:

Ich würde mich über konstruktives Feedback – insbesondere – wie habt Ihr das Problem gelöst – oder hab ich das nur ? – sehr freuen.
73 de DF7SX
Bernhard
Auch ich war von den positiven Argumenten der Liontron Batterien zunächst geblendet und zudem extrem davon überzeugt, dass es sich hier um ein hervorragendes Produkt mit bester Nachhaltigkeit, da reparierbar und Komponenten austauschbar, handelt.
über eine Woche mit geringstem Strom (100mA) zu laden scheiterte. Irgendwie hatte ich das dumme Gefühl, dass hier irgendetwas nicht stimmte, weil immer drei Zellbereiche auf Ladeschlussspannung hoch liefen, jedoch die vierte mächtig hinterher hinkte und nie über 3,34V hinaus ging. (später gemessene 3,19V)
Digits hinter dem Komma anzeigen konnte (vorher mit kalibriertem Multimeter gegengetestet) und dann die vier Zellbereiche mit den in der Overkill- App angezeigten Spannungs-Werten verglichen. Block 1 (vom Minus der Batterie her gesehen) wich um ca. 50mV nach oben in der App zur Realität ab. Block 2 und 3 passten auf 5mV genau. Block 4 wich dann jedoch um 155mV ab. App zeigte also 155mV mehr an, als der Akkublock tatsächlich hatte. Check! Hier war also das Problem. Abweichung entscheidet mehr oder weniger über Voll und Leerzustand und in diesem speziellen Fall schaltete das BMS die Ladung ab, weil die ersten drei Packs bereits voll waren.
































